"Recht-auf-Stadt"-Camp in Lüneburg

Vom 17. bis zum 19. Juli 2020 fand im Scunthorpepark in Lüneburg eine Mahnwache statt, bei der Aktivist*innen für linke Freiräume demonstrierten. Die Mahnwache fand in Form eines Camps statt, bei dem es Workshops, Vorträge und Live-Musik gab. Die Aktivist*innen fordern den Erhalt des Wohnprojekts Unfug, das Ende der „Angriffe und Diffamierungskampagnen“ auf linke Projekte durch die Stadt und den Oberbürgermeister. Das Wohn- und Bauwagenprojekt Unfug in Lüneburg ist bedroht, da die Bauwagen von der Stadt nicht als Wohnraum akzeptiert werden. Deshalb gibt es immer wieder Aktionen für den Erhalt des Projekts. Hierbei geht es einerseits um bezahlbaren Wohnraum und um linke Freiräume, in denen ein solidarisches Leben gestaltet werden kann, was für linke Aktivist*innen ein wichtiger Baustein im Kampf für die „befreite Gesellschaft“ darstellt.

Mehr Hintergründe zum Wohnprojekt Unfug bietet dieser Artikel der Mopo: Zum Artikel