Hambacher Forst Räumung

Am 13. September 2018 begann RWE mit Hilfe der Polizei, die Besetzung des Hambacher Forsts zu räumen. Die Räumung dauerte fast drei Wochen. Um die Baumhäuser zu räumen, mussten Blockaden durch Gegenstände und Menschen auf den Wegen entfernt, Schneisen in den Wald geschlagen und die Menschen einzeln mit Kletterpolizist*innen und Kränen aus den Bäumen geholt werden. Einige der Aktivist*innen machten sich an sogenannten Lock-Ons fest, die zuerst geöffnet werden mussten, um die Personen von den Baumhäusern zu holen. Im Laufe der Räumungen wurden alle Barrios darunter Oaktown, Beechtown, Cozytown, Gallien und Lorien komplett abgerissen. Dennoch wurden immer wieder neue Barrikaden gebaut und Baumhäuser wiederbesetzt. Am 2. Oktober 2018 wurden die letzten Besetzungen in BlackSocks, Ghosttown und Fenrir geräumt. Nach dem Ende der Räumungen wurde im Kohlekompromiss ein Erhalt des Waldes in Erwägung gezogen. Dennoch sind die Besetzer*innen seit dem wieder fleißig dabei neue Baumhäuser und Barrios zu bauen, um den Wald weiterhin zu verteidigen.

Die Räumung beginnt.

Mit schwerem Gerät und dem SEK rückt die Polizei an.

Nicht alle Besetzer*innen bleiben auf dem Bäumen. Einige wehren sich anfangs noch militant.

Hindernis auf den Wegen sind nicht nur Barrikaden sondern auch solche Tripods.

Um an die Baumhäuser zu kommen werden im ganzen Wald Bäume gefällt.

Das Material aus den Baumhäusern wird als Müll abtransporttiert.

Immer wieder gibt es Protest am Wald.

Bei Versuchen in den Wald zu kommen greift die Polizei hart durch.

Dennoch schaffen es immer wieder viele Menschen in den Wald.

Als Aktion "AufBäumen" pflanzen sie neue Bäume auf geräumten Flächen.

Menschen im Wald heißt auch: Neue Barrikaden.

Das Wiesencamp wurde zwar nicht geräumt, aber durchsucht, da es als Zwischenlager für neue Strukturen dient.